Ooops, da sind sie ja doch wieder!
Veröffentlicht am November 28, 2007
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Nach einem Bericht von heise.de sind die beschädigten Datenträger, die vor geraumer Zeit bei der Bundeswehr vernichtet wurden, nun doch wiederhergestellt und weitestgehend lesbar. Der Vorgang sorgte beim Untersuchungsausschuss um die Murnaz-Entführung für einigen Wirbel, da es den Verantwortlichen wohl recht gelegen kam, dass keinerlei Beweismaterial mehr zur Verfügung stand.
Nun ist fast alles wie durch Geisterhand wieder da. Experten hatten schon damals angemerkt, dass durch forensische Techniken auch Daten älterer und beschädigter Bänder bzw. Festplatten wiederhergestellt werden könnten. Insofern mutet das Schauspiel der Bundeswehr-Oberen doch etwas seltsam an, wenn nun, Monate nachdem Murnaz-Untersuchungsausschuss, die Daten wieder verfügbar sind. Mit einer Ausnahme selbstverständlich: die Daten des Laptops, auf dem sich Hinweise auf die Befragung Murnaz durch einen KSK-Soldaten in Afghanistan befanden, seien unwiderbringlich verloren.
Welch ein Glück für die Bundeswehr, dass sie nun endlich wieder arbeiten kann. Und welch ein Zufall, dass ausgerechnet Murat Kurnaz dies alles nichts nützt!

