Lachnummer
Veröffentlicht am April 21, 2010
unter Gesellschaft, Politik | Comments Off
Die Deutsche Flugsicherung wurde gestern zitiert mit den Worten:
Die Verantwortung für die Sichtflüge tragen die Piloten. Diese Verantwortung können wir nicht übernehmen.
Als ob die Flugsicherung dies je bei Sichtflug getan hätte. In der Tat sind die deutschen Regelungen bezüglich Verantwortung sehr klar formuliert: Die letzte Entscheidung und damit die Verantwortung über das Geschehen an Bord trägt stets der Pilot. Keine Flugsicherung, keine Fluggesellschaft und keine Vereinigung Cockpit.
Die “gierigen” Fluggesellschaften handeln nur aus Profitgier. Die Sicherheit der Fluggäste wäre ihnen egal. So oder so ähnlich kann man es zuhauf lesen oder hören dieser Tage. Dies ist so ein Nonsens, dass es fast schon wehtut. Denn sollte tatsächlich ein Flugzeug aufgrund der Vulkanasche abstürzen, dann ist das für die Fluglinie existenzbedrohend. Der Image- und finanzielle Schaden ist überhaupt nicht bezifferbar. Daher ist es ureigenstes Interesse der Airlines, Sicherheit als oberste Priorität zu behandeln. Es sollte also jeder, der diese absurden Behauptungen aufstellt, mal zwei Sekunden sein Hirn einschalten.
Die Fluggesellschaften haben nämlich nicht gefordert, dass der Luftraum wieder geöffnet wird, sondern dass die Sperrungen anhand realer und nachvollziehbarer Messergebnisse validiert werden. Genau das haben die Verantwortlichen in den letzten Tagen eben nicht getan! Und genau das ist die Kritik der Airlines.

