Tote Hunde und Katzen

Veröffentlicht am August 11, 2010
unter Justiziables, Politik | Comments Off

Ja, die GEZ ist schon so eine besondere Institution. Immer wieder kommt es vor, dass Verstorbene oder vermeintliche Personen aufgefordert werden, Gebühren zu zahlen. Zuletzt erst wieder ein toter Hund. Die GEZ rechtfertigt sich:

Denn manche Besitzer ließen ihre Haustiere mit Vor- und Zunamen etwa bei Preisausschreiben teilnehmen oder registrierten sie mit Anschrift und Geburtsdatum im Internet. Da die GEZ für die Ermittlung von gebührenpflichtigen Personen auch Adressen von Unternehmen miete, landeten auch vermeintliche Menschen in der Datenbank,…

Fällt nur mir auf, dass eine gesetzlich legitimierte Unternehmung sich ungeniert bei fremden Unternehmen und ihren Daten bedient? Ungehemmt werden Daten aus tausenden Quellen gesammelt, konsolidiert und zu Gebührenzahlern gemacht. Und was heißt hier “mieten”? Werden die Daten danach etwa zurückgegeben?

Ich bin gespannt, wann die Politik der GEZ diese ganovenartigen Methoden austreibt…

PS: U.a. “vermietet” mein Einwohnermeldeamt seine Daten an die GEZ.

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