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	<title>Ralph&#039;s Blog &#187; GEZ</title>
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		<title>Tote Hunde und Katzen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 05:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Schuster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiziables]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, die GEZ ist schon so eine besondere Institution. Immer wieder kommt es vor, dass Verstorbene oder vermeintliche Personen aufgefordert werden, Gebühren zu zahlen. Zuletzt erst wieder ein toter Hund. Die GEZ rechtfertigt sich: Denn manche Besitzer ließen ihre Haustiere mit Vor- und Zunamen etwa bei Preisausschreiben teilnehmen oder registrierten sie mit Anschrift und Geburtsdatum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
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<p>Ja, die GEZ ist schon so eine besondere Institution. Immer wieder kommt es vor, dass Verstorbene oder vermeintliche Personen aufgefordert werden, Gebühren zu zahlen. Zuletzt erst wieder <a title="Stern" href="http://www.stern.de/panorama/gebuehrenbescheid-gez-wollte-geld-von-totem-dackel-1591778.html" target="_blank">ein toter Hund</a>. Die GEZ rechtfertigt sich:</p>
<blockquote><p>Denn manche Besitzer ließen ihre Haustiere mit Vor- und Zunamen etwa bei  Preisausschreiben teilnehmen oder registrierten sie mit Anschrift und  Geburtsdatum im Internet. <strong>Da die GEZ für die Ermittlung von  gebührenpflichtigen Personen auch Adressen von Unternehmen miete</strong>,  landeten auch vermeintliche Menschen in der Datenbank,&#8230;</p></blockquote>
<p>Fällt nur mir auf, dass eine gesetzlich legitimierte Unternehmung sich ungeniert bei fremden Unternehmen und ihren Daten bedient? Ungehemmt werden Daten aus tausenden Quellen gesammelt, konsolidiert und zu Gebührenzahlern gemacht. Und was heißt hier &#8220;mieten&#8221;? Werden die Daten danach etwa zurückgegeben?</p>
<p>Ich bin gespannt, wann die Politik der GEZ diese ganovenartigen Methoden austreibt&#8230;</p>
<p><strong>PS:</strong> U.a. &#8220;vermietet&#8221; mein Einwohnermeldeamt seine Daten an die GEZ.</p>
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		<title>Die fragwürdigen Methoden der GEZ</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 08:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Schuster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Post begebe ich mich womöglich in die Nähe der Abmahngefahr. Aber die heutigen Ereignisse in Münster bedürfen einfach eines Kommentars. Was ist geschehen? Unser Protagonist, Billy Baypack, erhielt vor einiger Zeit Post von der GEZ. Er möge sich bitte ordnungsgemäß anmelden und seine Gebühren entrichten. Nun ist den meisten von uns diese Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Mit diesem Post begebe ich mich womöglich in die Nähe der <a href="http://www.akademie.de/private-finanzen/sparen-altersvorsorge-vermoegensbildung/tipps/sparen-vermoegen-altersvorsorge/gez-abmahnung/index.html" title="Akademie.de" target="_blank">Abmahngefahr</a>. Aber die heutigen Ereignisse in Münster bedürfen einfach eines Kommentars. Was ist geschehen? Unser Protagonist, Billy Baypack, erhielt vor einiger Zeit Post von der GEZ. Er möge sich bitte ordnungsgemäß anmelden und seine Gebühren entrichten. Nun ist den meisten von uns diese Art von Anschreiben nicht neu. Die GEZ arbeitet schon seit längerem mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen zusammen, um an die Adressen von potentiellen Gebührenzahlern zu gelangen. Dumm nur, dass es sich bei Billy Baypack um eine Kunstfigur handelt. Geschaffen wurde sie vom Künstler <a href="http://www.koselleck.de/" title="Homepage" target="_blank">Ruppe Koselleck</a>, der mit dem Namen satirisch auf die Payback-Karte anspielt. Er meldete sie bei diversen Firmen an und erhielt kurze Zeit später wie erwartet Werbepost. Nachdem er sie virtuell zum Doktor erklärte, trudelten auch Kreditangebote von Banken ein.</p>
<p>Die Zahlungsaufforderung der GEZ ließ des Künstlers Herz jedoch höher schlagen. Er meldete die Figur ordnungsgemäß an und zahlte mangels Konto und Ausweispapieren in kleinen Münzen. Als er später jedoch die Zahlung wegen &#8220;Nichtgefallens&#8221; wieder kürzte und sogar kündigte, verstand die GEZ keinen Spaß. Sie verweigerte einfach die Abmeldung mit dem Hinweis, Billy Baypack hätte immerhin noch ein funktionierendes Radiogerät. Mit solch dubiosen Schreiben ist die GEZ übrigens schon <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17085/1.html" title="Heise" target="_blank">früher aufgefallen</a>.  Heute um 14 Uhr will der Künstler daher sein Radiogerät öffentlich zerstören, um die GEZ jeglicher Argumentation zu berauben. Auf das Ergebnis dürfen wir gespannt sein.</p>
<p>Wie Billy Baypack erging es übrigens auch <a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/1746536" title="Braunschweiger Zeitung" target="_blank">Rahim Tux</a>. Bei ihm handelt es sich um einen recht großen Stoff-Pinguin eines Linux-Fans. Besagter Fan hatte vor lauter Euphorie den Taufnamen auf sein Türschild geschrieben. Die &#8220;Kontrolleure&#8221; der GEZ sahen das nicht nur als Beweis seiner menschlichen Existenz, sondern gleich noch dafür, dass Rahim regelmäßig fernsieht.</p>
<p>Beide Beispiele werfen erneut ein schlechtes Licht auf die in meinen Augen fragwürdigen Methoden der GEZ. Denn Billy Baypack war nur in den Adressdatenbanken privater Firmen bekannt. Keine Behörde kannte ihn bisher. Dies lässt den Schluss zu, dass die GEZ auch Adressen von Händlern ankauft und diese mit ihren Konten abgleicht. Das Ausspionieren von Türschildern, so wie bei Rahim Tux geschehen, ist ebenso fragwürdig und erinnert mich fast schon an ehemalige Geheimdienste vergangener sozialistischer Zeiten. Wie lange dauert es jetzt noch, bis Billy und Rahim Besuch von Polizei und Ausländeramt wegen illegalen Aufenthalts erhalten&#8230;</p>
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